Pimp my Culture

"Pimp my Culture" war eine Ausstellungsveranstaltung in Düsseldorf, bei der Werke junger erwachsener, und jugendlicher Künstler vorgestellt wurden. Rahmenbedingungen für die Werke waren, dass es individuell "gepimpte", also aufgewertete und abgeänderte Alltagsobjekte des Kulturkreises des Künstlers sein sollten. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Forschung gefördert.

Dieses Projekt stellte eine Schnittstelle zwischen Alltag und Kunst, Kunst und Design, und zwischen den verschiedenen, vielfältigen Traditionen dieser Welt dar. Die Veranstaltung hatte den Zweck, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Gelegenheit der Profilierung ihrer Fähigkeiten zu bieten. Dies sollte jedoch, neben den zu Geltung gebrachten, Künstlerischen und kreativen Qualitäten, auch den schulischen, ausbilderischen und auch beruflichen Fähigkeiten und Laufbahnen der Künstlerinnen und Künstler u.A. auf folgende Art zu Gute kommen: Das Pimp my Culture Projekt setzte sich das Ziel, dass die TeilnehmerInnen ihr kreatives Potenzial erkennen und aktivieren lernen, um so einen anderen, alternativen Blickwinkel auf zu lösende Aufgabenstellungen und Probleme zu geben, der dabei hilft, neue Ideen umzusetzen und kreative Lösungen zu fördern.

Konkret sollten die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler alltägliche Objekte und Nutzgegenstände, die sie entweder täglich einsetzten oder gerne einsetzen oder besitzen wollten - wie zum Beispiel Haushaltsgeräte, Elektroartikel, Kleidungsstücke oder Schuhe, Kopftücher... - individuell verändern, und, sei es durch Inszenierung oder Umgestaltung bzw. Modifikation der Gegenstände, diese auf eine kreative Art aufwerten, aufmotzen, "pimpen". Auch sollten die TeilnehmerInnen Ausstellungsspezifische, typische Arbeitsabläufe, gemeinsam mit den Veranstaltern und anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, erarbeiten und kennen lernen.

Des Weiteren wurden ebenfalls professionelle Designer und Künstler eingeladen, um u.A. auch Workshops aus ihrem Gebiet zu veranstalten und zu betreuen. Ziel war, die KünstlerInnen von der ersten Idee, über die Realisierung des Werkes und seiner Präsentation und Inszenierung, bis hin zur Ausstellung selbst, die im VHS Haus Zentrum der Stadt Düsseldorf statt fand, zu begleiten, zu führen, zu fördern und zu beraten. Die Veranstaltung startete um 9 Uhr am 03.12.2009, und endete am 18.12.2009 um 22 Uhr.

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